Imaginata – Wissenschaft mit allen Sinnen

Das ehemalige Umspannwerk Jena-Nord hat seit 1995 eine neue Aufgabe. Auf dem Freigelände und in den Schalthallen hat sich die Imaginata eingemietet. Auf etwa 1.500 Quadratmetern warten mehr als 100 Stationen aus den Bereichen Physik, Mathematik und optische Täuschungen auf Entdeckung und Erforschung.

Experimentarium

“Wissenschaft zum Anfassen”, das ist das Motto des großen Stationenparks. In der interaktiven multimedialen Ausstellung hat jeder Besucher zahlreiche Gelegenheiten, naturwissenschaftliche Phänomene zu erkunden. Zeit zum Wundern, Wahrnehmen, Experimentieren, Grübeln, Spielen und Erfinden. Langeweile hat hier keinen Platz!

Stationenpark

Die Anzahl der Stationen in der Imaginata ist groß, die Anleitung zum Umgang ist aber kurz. Nehmen Sie sich Zeit und beobachten Sie mit allen Sinnen. Jeder Besucher hat seine individuelle Herangehensweise und das ist auch ausdrücklich erwünscht. Beobachten Sie sich selbst und finden Sie heraus, was Sie irritiert. Die Beschreibungen enthalten kurze Experimentieranweisungen und Fragen. Versuchen Sie die Antworten zu entdecken!

Jede Station ist eine kleine Herausforderung. Der Besucher ist nicht nur ein Beobachter, sondern ein Teil des Experiments. Wissenschaft wird durch imaginatives Lernen besser verständlich. Die Vorstellungskraft wird gefordert und gefördert. Die Kombination von haptischen Wahrnehmungen und geistiger Tätigkeit lässt Sie die Technik besser “begreifen”.

Aber nicht nur das Lernen steht im Mittelpunkt, auch der Spaß kommt nicht zu kurz. In den Bauch eines Klaviers kann man sich im “Begehbaren Flügel” legen, die “Lochkamera” stellt die Welt auf den Kopf und vom Zwerg zum Riesen wächst man im “Haus der Riesenzwerge”.

Workshops

Die Imaginata bietet immer wieder Workshops an. In kleinen Arbeitsgruppen bearbeiten die Teilnehmer nicht alltägliche Fragestellungen und erfahren so eine ganze Menge über die Naturwissenschaft und Technik, die sich dahinter verbergen. Ein einfacher Elektromotor wird bei “Unter Strom” gebaut, etwas Fingerspitzengefühl und Geduld, dann werden auch noch andere Spielereien aus Elektrik und Magnetismus verständlich. Um eine einfache Lochkamera und die Grundlagen des Fotografierens geht es bei “Linsenlos”. Eine verschließbare Dose mit einer kleinen Öffnung, und schon kann es losgehen. Weitere Workshops sind beispielsweise das Erfinderkabinett und das Seifenblasenatelier.

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